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  Internationale Wochen gegen Rassismus 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland und der Interkulturelle Rat

rufen dazu auf, in den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16.-29.

März 2009 Veranstaltungen durchzuführen und zu unterstützen, die sich für ein gutes Miteinander von Muslimen und Nichtmuslimen einsetzen.

 

Ablehnende Einstellungen gegenüber Muslimen sind in Deutschland und Europa weit verbreitet.

Islamfeindlichkeit ist die gegenwärtig am meisten verbreitete Form von Rassismus in Deutschland.

Unter Islamfeindlichkeit verstehen wir, wenn Muslime herabwürdigend beurteilt und Diskriminierungen befürwortet werden. Dadurch werden Menschen in ihrer Würde verletzt und der gesellschaftliche Friede belastet.

Die im Koordinationsrat der Muslime mitwirkenden islamischen Religionsgemeinschaften setzen sich für die Freundschaft und Solidarität der Menschen untereinander und gegenüber anderen Glaubensangehörigen sowie für die prinzipielle Ablehnung von Gewalt ein. Diese Ziele entsprechen den Grundsätzen des Islam. Islam bedeutet Frieden, Sicherheit und die freiwillige Hingabe an Gott. Im Islam wird das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen ebenso befürwortet wie die Völkerverständigung und Toleranz. Die Überwindung von Rassismus und Diskriminierung ist wesentlich für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Deswegen wird empfohlen, folgende Anregungen in den Internationalen Wochen gegen Rassismus aufzugreifen:

 

■ Moscheeführungen und Informationen über die Integrationsleistung von Moscheevereinen

(Deutschkurse, Jugendarbeit usw.)

 

■ Projektwochen zum Islam in den Schulen. Moscheevereine werden sich darum bemühen,

dafür geeignete Ansprechpersonen zu benennen

 

■ Einladungen abrahamischer Teams aus Juden, Christen und Muslimen in Schulen, Universitäten,

Volkshochschulen usw.

 

■ Schulen können Beispiele für die Diskriminierung von Juden, Muslimen und anderen

sammeln und darüber sprechen

 

■ Muslime können zur aktiven Mitarbeit in kommunalen Gremien sowie bei Elternvertretungen

in Kindergärten, Schulen, Sportvereinen, Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk usw.

eingeladen werden

 

Weitere Informationen und Materialien:

 

■ Koordinationsrat der Muslime, Geschäftsstelle

Subbelrather Str. 17, 50823 Köln, Tel.: 0221/ 579 82-0

 

■ Interkultureller Rat in Deutschland

Goebelstr. 21, 64293 Darmstadt, Tel.: 06151 / 339971

info@interkultureller-rat.de, www.interkultureller-rat.de

 

Herausgegeben durch den Koordinationsrat der Muslime in Deutschland und den Interkulturellen Rat in Deutschland

 

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Islamische Gemeinschaft in Deutschland | info@igd-online.de